
„Ziele umsetzen – Wege zu einer modernen Energiewirtschaft“, unter diesem Titel eröffnete heute die zweitägige Jahreskonferenz Erneuerbare Energie ee09 in Berlin. Im dbb Forum diskutieren heute und morgen die Konferenzteilnehmer den Kraftwerkspark der Zukunft. Dass sich etwas an unserer Energieversorgung ändern muss, ist heute weitgehend Konsens in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Doch bei der Vorstellung, wie der Kraftwerkspark der Zukunft aussieht, gehen die Ansichten auseinander. Dabei ist die Marschrichtung klar: EU und die Bundesregierung geben Ziele vor, die es zu erreichen gilt. Welchen Beitrag die Erneuerbaren Energien leisten können, erläuterte erst kürzlich die Branchenprognose "Stromversorgung 2020". Danach können Erneuerbare Energien im Jahre 2020 eine sichere Stromversorgung auch zur Zeit der höchsten Stromnachfrage garantieren. Energie aus Wind, Biomasse, Wasser, Sonne und Geothermie wird dann das prägende Element unserer Stromversorgung sein. Herkömmliche Kraftwerke ergänzen dieses Angebot noch bei Bedarf. Damit ändert sich die bisherige Struktur der Stromversorgung.
Vertreter der Erneuerbaren Energien appellierten an Politik und Wirtschaft, die stabilen Rahmenbedingungen für den Ausbau Erneuerbarer Energien in Deutschland zu erhalten. Mit der EEG-Novelle habe der deutsche Gesetzgeber 2008 die Grundlagen für eine zukunftssichere Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien gelegt. Es seien ohne Zweifel die Erneuerbaren Energien, die den energiepolitischen Dreiklang aus Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit am besten erfüllten, so der einhellige Tenor der EE-Vertreter.
Debatten um die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken stellten hingegen den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland in Frage. Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke und zusätzliche Grundlastkraftwerke würden den Erneuerbaren Energien den Raum nehmen und gefährdeten so ihren Vorrang bei der Netzeinspeisung.
Am ersten Tag der ee09 stand die europäische Dimension des Themas „Klimaschutz und moderne Energiewirtschaft“ im Mittelpunkt. In einer Diskussionsrunde im Anschluss stellten die Bundestagsfraktionen die Rolle der künftigen Energiewirtschaft in den Parteiprogrammen vor. Am zweiten Konferenztag, den 5. März, steht der „Kraftwerkspark der Zukunft“ im Fokus des Plenums. Weitere Themen sind die Branchenprognose „Stromversorgung 2020“ sowie die erneuerbare Mobilität.
Informationen zur Pressekonferenz der ee09 finden Sie unter www.jahreskonferenz.de/ee09/presse.
Partnerland Dänemark
Dänemark gehört zu den Pionieren der Erneuerbaren Energien. Nicht nur im Bereich der Windenergie, welche inzwischen über 20% Anteil am Stomverbrauch ausmacht, sondern auch bei Biomasse und Photovoltaik hat das Land und seine Unternehmen einiges an Erfahrung vorzuweisen.
Vorreiter sind die Dänen auch beim Netzbetrieb und Netzausbau. Das Verlegung von Erdkabeln ist hier bereits Standard. Diese Themen werden auf der Konferenz zur Sprache kommen. Ein Business-Matching bringt darüber hinaus die Unternehmen zusammen, die mit Ihren Produkten und Dienstleistungen zu diesen innovativen Lösungen beitragen.
Dänisch-Deutschen Wirtschaftsgesprächen
in Kooperation mit der Königlich Dänischen Botschaft, dem Bundesverband WindEnergie e.V. und dem Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. werden Gespräche zwischen deutschen und dänischen Unternehmen vermittelt. Durch dieses Business-Matching werden Wirtschaftsinteressen der Unternehmen beider Ländern eng miteinander verknüpft. Ziel ist, die Zusammenarbeit im Im- und Export zu fördern.
Dänemark ist erstmals Partnerland der ee09 (www.daenemark.org).
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>> Faxantwort: Business Matching
>> Koordination, Sponsoring: Imke Sturm, i.sturm(at)wind-energie.de, Tel.: 030 - 28 48 2 - 127
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